Jennifer Wagner war unsere einzige Teilnehmerin bei den südwestdeutschen Meisterschaften der Mastersklassen am 4. Juli in Bad Ems. Im 5000 m-Lauf der Seniorinnen zeigte sie ein engagiertes Rennen und holte sich den Sieg bei den Frauen der Klasse W 40 in überzeugenden 22:30,33 Minuten.
Jakob Kellen deutscher U 20-Vizemeister
Unser Nachwuchsgeher Jakob Kellen konnte auch bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Wattenscheid überzeugen. Um der in diesem Jahr der sehr starken Konkurrenz in seiner eigenen Altersklasse U 18, die eine Verteidigung des im Vorjahr errungenen Meistertitels aussichtslos erscheinen ließ, aus dem Weg zu gehen, startete Jakob diesmal eine Klasse höher in der U 20. Diese Entscheidung erwies sich im Endergebnis als medaillenträchtig.
Da in Wattenscheid Die Geherinnen und Geher der Klassen U 18 und U 20 gemeinsam in einem 5000 m-Wettbewerb gestartet wurden, konnte Jakob Kellen sich gut an den Gegnern und Gegnerinnen orientieren und vom Start an einen weitgehend gleichmäßigen Wettkampf während des gesamten Rennens gestalten. Im Ziel durfte er sich über die Verbesserung seines persönlichen Rekordes um rund 20 Sekunden auf 25:30,87 Minuten und den Silberrang in der Jugendklasse U 20 freuen. (WS)

Siegerehrung: Jakob und der Sieger Felix Aßmus aus Erfurt (Foto: Maria Kellen)
Gute Leistungen unseres Nachwuchses bei den Bahneröffnungswettkämpfen der LG Lahn-Aar-Esterau
Die LG Lahn-Aar-Esterau führte ihre traditionellen Bahneröffnungswettkämpfe für die Nachwuchsklassen auch in diesem Jahr in der Zentralen Sportanlage Diez durch. Dabei waren die älteren Klassen nur schwach besetzt, während es bei den jüngeren Jahrgängen (2013 und später) teilweise sehr starke Teilnehmerfelder gab,
Das gilt auch für unseren Verein, denn von unseren 26 angetretenen Aktiven gehörten nur fünf den Jugendklassen U 18 und U 16 an. Von ihnen überzeugte Jonathan Klar (U 18), der seine ersten offiziellen Wettkämpfe bestritt. Er gewann die 800 Meter seiner Altersklasse in 2:13,04 Minuten und wurde über 100 Meter in 12,70 Sekunden zweiter. Bei der Jugend M 14 zeigte Mats Mares einige überzeugende Leistungen: Im Hochsprung belegte er mit übersprungenen 1,53 m den 2. Platz und steigerte seine Vorjahresbestleistung um 14 cm. Er sprintete über 100 Meter als Dritter in 13,35 Sekunden über die Ziellinie. Im Weitsprung landete er bei 4,31 m, eine Steigerung gegenüber 2025 um 53 cm, und wurde vierter. Die gleichaltrige Mina Steinsberger zeigte als Zweite im Hochsprung der W 14 mit 1,33 m ihre beste Leistung.
Bei der männlichen Jugend M 13 durften sich Linus Sommer und Malte Fege über ihre Leistungen zu Saisonbeginn freuen. Linus Sommer lief über 75 Meter in 12,16 Sekunden und über 800 Meter in 2:55,21 Minuten jeweils auf den 3. Platz. Malte Fege belegte mit 1,21 m den gleichen Rang im Hochsprung und wurde mit dem 200 g-Ball mit 31,50 m zweiter. In der W 13 zeigte Greta Nemitz ihr vielseitiges Talent. Sie sprintete die 75 Meter in 11,51 Sekunden (2.), benötigte für die 800 Meter 2:53,17 Minuten (4.), sprang 1,29 m hoch (3.) und 4,21 m weit (4.). Maria Fritz lief die 75 m in 11,29 Sekunden (4.) und die 800 m in 2:54,68 Minuten (5.) und übersprang als Zweite im Hochsprung 1,33 Meter. In der Klasse W 12 gewann Marla Kullmann den Ballwurf mit 26,00 Metern. Amelie Mack wurde Weitsprungdritte mit 3,91 m.
In der Kinderklasse M 11 lief Felix Weimar als Sieger die 800 Meter in feinen 2:53,91 Minuten. Anton Stein wurde in 8,20 Sekunden zweiter im 50 m-Lauf vor Felix Weimar (8,31 s). Den gleichen Rang belegte Anton im Hochsprung mit 1,13 m, im Weitsprung landete er als Dritter bei 3,65 Meter. (ws)
Nicole Hörl gewinnt nächsten nationalen Titel – Jakob Kellen diesmal auf Rang sechs
Der TuS Kelsterbach war zum dritten Mal nacheinander Ausrichter der deutschen Meisterschaften im Straßengehen. Für unsere beiden Aktiven nahmen die Titelkämpfe diesmal einen unterschiedlichen Verlauf.
Niucole Hörl scheint in der Masterklasse W 55 in diesem Jahr die stärkste deutsche Geherin zu sein, denn sie gewann nach dem Hallentitel vor wenigen Wochen jetzt im Straßengehen über 10 Kilometer mit dem Klassensieg in Kelsterbach auch die zweite nationale Meisterschaft im Jahr 2026. Sie legte die einzelnen Kilometerabschnitte in sehr gleichmäßigem Tempo zurück. Nach verhaltenen 6:18 Minuten auf dem ersten Kilometer absolvierte sie die nächsten acht Kilometer in Zeiten von 6:07 bis 6:14 Minuten. Den Schlusskilometer ins Ziel bewältigte sie in sehr starken 5:54 Minuten, sodass dort eine Endzeit von 1:01:26 Stunden – 50 Sekunden unter ihrer vorjährigen Bestzeit – gestoppt wurde. In der Gesamtwertung aller Seniorinnen belegte Nicole den 6. Rang.
Für den Titelverteidiger Jakob Kellen stand der 5 km-Wettbewerb der männlichen Jugend U 18 von Anfang an unter keinem guten Stern. Zum einen hatte der DLV die bisherige 10 km-Distanz kurzfristig halbiert, und außerdem waren vom Jahrgang 2010 einige sehr starke Konkurrenten nachgerückt. Jakob war zudem mit Kilometerzeiten von 5:22 und 5:21 Minuten anfangs etwas langsam. Die nächsten beiden Kilometer legte er dann etwas schneller zurück, ehe auch er einen fulminanten Schlussspurt in 4:55 Minuten hinlegte. Da war mehr drin als der 6. Platz mit einer Endzeit von 26:03 Minuten. (ws)
Nicole Hörl und Jakob Kellen überzeugen bei der Hallen-DM im Bahngehen
Nicole Hörl startet seit diesem Jahr in der Seniorinnenklasse W 55. In Halle ging sie im 3000 m-Gehen zusammen mit den Konkurrentinnen der anderen Altersklassen an den Start. Sie ging ein flottes Tempo und durfte sich im Ziel als Gesamtsiebte über die Meisterschaft in ihrer Klasse in überzeugenden 17:01,90 Minuten freuen. Es ist dies ihr 14. nationaler Seniorinnentitel seit 2007.
Jakob Kellen – auch in diesem Jahr noch zur Jugend U 18 gehörend – musste bei den Jugendlichen U 20 an den Start gehen, weil es in seiner Klasse keine Meisterschaften im Hallengehen gibt. Für ihn standen 5000 Meter auf dem Programm, für die sein Trainer Wolfgang Schaefer eine Zeit von unter 26.00 Minuten vorgegeben hatte. Jakob Kellen versuchte, sich daran mit einem flotten Tempo zu halten. Bei 4000 Metern schien das kaum noch möglich, aber Jakob konnte sein Tempo in den letzten Runden noch einmal verschärfen und erreichte als Siebter in der höheren Klasse in hervorragenden 25:50,22 Minuten. Er verbesserte seine Vorjahresbestzeit auf der Bahn um eine volle Minute. (ws)