Beim traditionellen Mainuferlauf in Offenbach präsentierten sich unsere Langstrecklerinnen und Langstreckler in guter Form und liefen mit einigen persönlichen Bestzeiten über die Ziellinie. Wegen Straßenbauarbeiten war eine kurzfristige Umleitung unvermeidbar und die Zeiten sind daher leider nicht bestenlistenreif.
Sarah-Maria Althaus bevorzugte in Offenbach die kurze 5 km-Strecke, die sie in 20:06 Minuten zurücklegte und damit Siegerin in der Frauenklasse wurde. Jennifer Wagner hatte für die 10 Kilometer gemeldet und wurde hier nach 44:35 Minuten dritte der Seniorinnen W 40.
Je drei weitere Läuferinnen und Läufer traten über die 21,1 km lange Halbmarathonstrecke an die Startlinie und freuten sich im Ziel über ansprechende Zeiten und Platzierungen. Marina Weber-Kollassa schaffte die Distanz in 1:33:15 Std. und wurde dritte der Seniorinnen W 35. Jessica Hilbert (W 40) und Lina Muffert (W 45) liefen in ihren Altersklassen nach 1:58:03 und 1:57:08 Std. jeweils als 15. über die Ziellinie.
Schnellster TSKler war in 1:21:09 Std. Max Weber als 8. der Senioren M 40. Nur 35 Sekunden nach ihm erreichte unsere jüngster Läufer Nils Seifert das Ziel und belegte den 10. Rang in der Männerklasse. Markus Leimpek legte die Halbmarathondistanz in 1:46:31 Std. zurück und wurde 25. der Senioren M 45.
Autoren-Archiv: Wolfgang Schaefer
Jakob Kellen verbessert sich um 80 Sekunden und ist nicht zufrieden
Um erstmals 10000 Meter auf der Laufbahn zu gehen mussten unser deutscher U 18-Meister Jakob Kellen und sein Trainer Wolfgang Schaefer 400 Kilometer weit bis Reichenbach im sächsischen Vogtland fahren.
Nach sehr guten Trainingsleistungen in den letzten Wochen hatten beide eine anspruchsvolle Zeit angepeilt. Jakob begann den Wettkampf daher in einem flotten Tempo und lag mit seiner 5000 m-Zwischenzeit im Soll. Dann verkrampfte er jedoch und wurde zunehmend langsamer. Im Ziel zeigte die Uhr 57:08,99 Minuten an, die eine Verbesserung seiner 10 km-Bestzeit von den deutschen Meisterschaften im Straßengehen Anfang April um 80 Sekunden bedeuteten. Jakob Kellen war dennoch zunächst sehr enttäuscht und muss jetzt einfach nach vorne schauen. Beim nächsten Wettkampf sieht die Welt wieder ganz anders aus. (WS)
Jakob Kellen gewinnt innerhalb von sechs Wochen seine zweite deutsche Jugendmeisterschaft
Das war Jakob Kellens bisher härtester Wettkampf. Bei den deutschen Meisterschaften im Bahngehen in Hildesheim waren von den U 18-Jugendlichen 5000 Meter zurückzulegen. Vom Startschuss an wich ihm der Erfurter Hennes Henze rundenlang nicht mehr von der Seite. Mehrere Versuche von Jakob, ihn abzuschütteln, scheiterten, sodass beide nebeneinander auf die Zielgerade und über die Ziellinie stürmten. Die Entscheidung der Kampfrichter brachte dann nach einigen Minuten die Erlösung: Jakob hatte nach 56:50,28 Minuten seinen Gegner um ganze zwei Zehntelsekunden hinter sich gelassen und gleichzeitig seinen erst drei Wochen alten persönlichen Rekord um sechs Sekunden verbessert.
Unsere erfahrene Seniorengeherin Nicole Hörl muss zur Zeit ebenfalls um ihre Erfolge hart kämpfen. Als zum ältesten W 50-Jahrgang gehörend erschweren ihr zur Zeit die nachkommenden jüngeren Gegnerinnen den Kampf um die Medaillenränge. Nicole musste in Hildesheim ebenfalls über die 5000 Meter-Distanz an den Start gehen und kämpfte engagiert bis ins Ziel. Dort landete sie nach 29:25,31 Minuten auf dem undankbaren vierten Rang, durfte sich aber über ihre Zeit freuen, denn so schnell war sie seit 2022 nicht mehr. (WS)

Nicole schaut nach dem Zielspurt noch etwas erschöpft in die Kamera, während Jakob sich über seinen zweiten deutschen Jugendmeistertitel freut.
Sechs Kreismeisterschaften für unsere Frauen und weibliche Jugendliche
Unser Verein war nur mit einem relativ kleinen Aufgebot – alles weibliche Aktive – am Start. Sie durften sich über insgesamt sechs Titelgewinne freuen. Chiara Blöcher gewann bei den Frauen die 100 Meter in 14,37 Sekunden und Lena Daum den Weitsprung mit 4 76 Metern. Unsere U 16-Zwillinge Luisa und Sofia Garaboa gingen diesmal in höheren Altersklassen an den Start und beide wurden ebenfalls Meisterinnen im 100 m-Sprint: Luisa in 13,79 Sekunden bei der Jugend U 20, und Sofia nach 13,60 Sekunden in der U 18. Zwei weitere Siege in dieser Altersklasse gelangen Lara Holzhäuser im Kugelstoßen mit 8,08 Metern und Lucy Preußner mit 23,18 Metern mit dem Speer. (WS)
Luisa und Sofia Garaboa erfüllen halbe Norm für die deutschen U 16-Meisterschaften
Im BWK Lauf fordert der DLV mindestens 1950 Punkte. Bei ihrem Doppelsieg in Heuchelheim blieben die Zwillingsschwestern deutlich über dieser Punktzahl. Luisa erkämpfte sich mit 13,89 und 14,02 Sekunden im 100 m- und 80 m-Hürdensprint sowie 4,47 m im Weitsprung und 30,50 m im Ballwurf wichtige Zähler. Im abschließenden 2000 m-Lauf erreichte sie das Ziel nach 8:07,70 Minuten, sodass am Ende 2274 Punkte zu Buche standen. Sofia Garaboa blieb mit 2250 Zählern nur knapp dahinter. Ihre Einzelleistungen:; 100 m: 13,74 s.; 80 m Hürden: 13,28 s.; Weitsprung: 4,39 m; Ballwurf: 30,00 m; 2000 m; 8:48,65 Minuten. Abschließend bleibt beiden zu wünschen, dass sie in nächster Zeit auch die Einzelnormen für Ulm schaffen, (WS)