Zum 46. mal richtete die LG Lahn-Aar-Esterau den Crosslauf „Rund um den Herthasee“ aus. Seit Jahren sind damit auch die entsprechenden Kreismeisterschaften verbunden, bei denen diesmal rund 270 Läufer und Läuferinnen aller Altersklassen am Start standen. Unsere Aktiven im Alter von 7 bis 62 Jahren waren sehr erfolgreich bei der Titeljagd und gewannen 16 Einzel- und 7 Mannschaftstitel.
Unser diesmal ältester Läufer Frank Potratz zeigte auf der anspruchsvollen Langstrecke über vier große Runden (= 8280 m), was er mit inzwischen 62 Jahren noch immer drauf hat. Er belegte in der Gesamtwertung in 35:19 Minuten den 3. Platz und wurde damit Kreismeister der Senioren M 60. Marina Weber-Kollassa wurde nach 39;15 Minuten Kreismeisterin in der Klasse W 35, und Sven Kundke lief in 37:11 Minuten auf den 2. Rang bei den Senioren M 40. Die Mittelstreckler hatten 4200 Meter zurückzulegen. Unser Nils Seifert absolvierte seinen ersten Start in der Männerklasse und wurde nach 15:56 Minuten auf Anhieb Kreismeister. Markus Leimpek sicherte sich in 19:23 Minuten den Titel bei den Senioren M 45.
Für die Frauen und Seniorinnen sowie die Jugendklassen U 20 und U 18 war die Laufdistanz 3140 Meter lang. Bei der männlichen Jugend wurde Jakob Kellen in 12:35 Minuten U 18-Kreismeister. Leni Lüderitz (Jahrgang 2008) ging bei der weiblichen U 20 an den Start und wurde in feinen 14:43 Minuten Vizemeisterin. Auch unsere Frauen zeigten in diesem Lauf, dass sie gut trainiert haben. Stark lief vor allem Sarah-Maria Althaus, die in 12:55 Minuten den 2. Platz in der Frauenklasse belegte wie auch Marina Weber-Kollassa bei den Seniorinnen W 35 nach 13:17 Minuten. Jessica Hilbert (16:12), Lina Muffert (15:25), Christine Anlauf (17:21) und Marion Schnebeck (16:50) wurden Kreismeisterinnen in den Klassen W 40, W 45, W 50 und W 55.
Die Jahrgangsklassen der männlichen und weiblichen Jugend U 14 mussten den Herthasee zweimal umrunden (= 2080 m). In der M 15 gab es einen TSK-Doppelsieg durch Joschua Wagner und Anton Schmich. Sie benötigten 8:09 bzw. 8:12 Minuten bis zum Zieleinlauf. In der M 14 lief Finn Heyeckhaus nach 8:43 Minuten als Zweiter über die Ziellinie. Alle drei holten sich auch die Mannschaftsmeisterschaft der MJ U 16. Bei den Mädels wurde Sofia Garaboa in 9:24 Minuten Siegerin in der W 15. Zwei Sekunden nach ihr lief Helena Kremer als W 14-Siegerin ins Ziel. Zusammen mit Juna George wurden auch sie Mannschaftsmeisterinnen.
Auf der gleichen Strecke der männliche Jugend U 14 belegten Mats Mares, Milon George und Paul Stein die Plätze vier bis sechs in ihrer Jahrgangsklasse M 13. In der Klasse M 12 wurde Lorenz Kettler Kreismeister. Die U 14-Mädchen mussten eine verlängerte Runde von 1350 Metern um den See zurücklegen. Dabei rannten drei unserer Lauftalente am schnellsten. Greta Nemitz wurde in 5:35 Minuten Meisterin des Jahrgangs W 12 vor Marla Fritz (5:47). Lina Höller lief in 5:37 Minuten zur Meisterschaft in der Klasse W 13.
Auch in den Kinderklassen waren unsere Mädchen und Jungen zahlreich vertreten und erfolgreich. Linus Sommer (M 11) legte die 1100m lange Runde um den See in 4:24 Minuten zurück und wurde Jahrgangszweiter. Malte Fege wurde 4. in 4:45 Minuten. Sieben Sekunden schneller war Felix Weimar als Dritter bei den M 10ern. In der W 11 lief Marla Kullmann in 4:51 Minuten auf den 2. Platz. Die unter Zehnjährigen mussten eine Distanz von 1000 Metern bewältigen. Bruno Wangerow (Jahrgang 2016) schaffte das in tollen 4:02 Minuten, mit denen er zweiter in der M 9 wurde. Den gleichen Rang belegte Marc Busch in der M 8 nach 4:24 Minuten. Seine Schwester Kate Busch siegte in der W 9 in 4:18 Minuten vor Edda Kullmann (4:25) und Emma Babst (4:37). Mila Mädrich lief in 4:40 Minuten auf Rang drei der W 8. Marie Heinrich (4:44) passierte hier als fünfte die Ziellinie. Auch unsere Jüngsten bewältigten die Strecke mit Bravour. Felipe Carl wurde bei den 7-jährigen Jungen in für dieses Alter bemerkenswerten 4:41 Minuten dritter. Die gleichaltrige Merle Petri lief in 4:49 Minuten als Vierte ihrer Altersklasse ins Ziel. Der jüngste aller TSKler an diesem Tag Hanno Wangerow schaffte das in 5:20 Minuten, mit den er zweiter der M 6 wurde. (WS)